Los gehen

Das vertraute metallische >>Rums der Wohnungstür, die hinter mir zu fällt. Die fünf Stockwerke Treppe abwärts, dabei die gleichen Gedanken wie jeden Tag: Wie spät ist es? Muss ich mich beeilen um die U-Bahn zu kriegen? Kurz die Taschen abklopfen: Handy, Schlüssel, Geld – alles da.

Dann die Haustür und der Schritt nach draußen in die Welt. Feucht-kühle Luft, Sonnenstrahlen auf den Häuserwänden. Noch einmal über die Straße gehen, noch einmal an der Ampel warten. Noch einmal in die türkische Bäckerei gegenüber, eintauchen in den Geruch von Hefegebäck, Sesam und Blätterteig. „Drei Sesamkringel bitte“. Ein Stück Heimat für den Weg. „Schönes Wochenende!“ „Danke Ihnen auch!“

Die bekannten Treppen hinunter, 3 Minuten warten auf die U-Bahn. Das kleine Mädchen staunt mich an und setzt sich extra neben ihre Mutter, damit sie mich mit meinem großen Rucksack und den Taschen besser sehen kann.

Am Bahnhof, das Gleis suchen, dieses Gefühl, am Bahnsteig zu stehen und auf den Zug zu warten, zu wissen, dass es gleich losgeht!

Ein Grinsen klettert auf mein Gesicht, macht sich breit, und bleibt da. 🙂

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