Bergfest

Heute ist Bergfest. Festa del Monte. Oder so 🙂 Die Hälfte meiner Rom Zeit liegt hinter mir und die Hälfte vor mir. Und wie man weiß geht’s in der zweiten Hälfte immer schneller und schneller.

Ich habe schon jetzt das Gefühl, dass das Ende viel zu schnell naht und ich gerne noch länger hier bleiben würde, vor allem um noch viel tiefer in die italienische Kultur und Lebensweise einzutauchen. Da kratze ich immer noch an der Oberfläche, aber mein Ehrgeiz ist geweckt und ich probiere mich weiter an der Kulturtechnik des italienischen Caffè trinkens.

Lamgsam bin ich dabei, mir hier eine Art Alltag aufzubauen. Ich habe einen Yoga Kurs angefangen und gucke mich nach Veranstaltungen um, die mich interessieren. Ich lerne meine WG Mitbewohner immer besser kennen, gucke mit ihnen Tatort oder quatsche beim Kochen in der Küche. Ich bin so froh wieder in einer großen WG zu wohnen!!

Also: Ich freue mich auf die zweite Hälfte. Ganz besonders natürlich weil mich noch so viele tolle Leute besuchen werden! Den Anfang haben in dem letzten Tagen zwei sehr gute Freundinnen aus Bonner Zeiten gemacht. Und neben Pizza, Pasta und Vino haben wir uns natürlich auch ein bisschen was angeguckt.

Zum Beispiel waren wir auf dem Gianicolo. Dieser Hügel liegt zwischen dem Vatikan und Trastevere und bietet sich für einen Spaziergang zwischen Heiligkeit und Hippsterleben geradezu an. Er gehört zwar nicht zu den 7 Hügeln Roms, ist dafür aber höher und bietet einen tollen Blick auf die ewige Stadt.

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Bei uns in der Casa di Goethe hängt eine ziemlich große Vedute von Giuseppe Vasi, ein Panorama das den Blick über Rom aus dem Bild oben vom Gianicolo aus einfängt, allerdings im Jahr 1765, also ungefähr die Ansicht die Goethe gehabt hat, als er knapp 20 Jahre später Rom besucht.

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Ganz links sieht man den Petersdom, den wir auf dem Foto oben schon im Rücken hatten, dann den Tiber und die Stadt. Man erkennt die Piazza del Popolo, die spanische Treppe, das Panteon und das Kolosseum mit dem Forum Romanum. Der Stich ist gut zwei Meter lamg und man kann sich aus dieser Vogelperspektive gut in den Straßen Roms zurecht finden. Veduten und Stiche waren im 18. Jahrhundert ziemlich beliebt, besonders bei Italienreisenden aller Nationen, die sie als Souvenir mit nach Hause nahmen und so von Ihren Erlebnissen erzählen konnten – schließlich gab es noch keine Fotos oder gar Blogs 😉

So. Jetzt hab ich auch noch Goethe und den Berg in diesen Bergfest Artikel gepackt. Rundumschlag. Drunter tu ichs ja nicht. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt dann muss die Dichterin halt auf den Berg steigen. 🙂

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag!

 

 

Ein Kommentar zu „Bergfest

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