80 Seiten in 8 Wochen Tagebuch einer Masterarbeit – Woche 1

Soo, Ihr Lieben,

Ich habe mich zu einem Experiment entschlossen. In ca. 8 Wochen muss ich mit meiner Masterarbeit fertig sein. Ich habe zwar noch nicht angemeldet, aber ich werde Anfang Dezember anfangen Vollzeit zu arbeiten bis dahin muss ein Großteil des Textes stehen. Da mir in der Zwischenzeit vermutlich wenig Zeit für irgendwas bleibt und ich das auch spannend finde diesen Prozess hier mit Euch zu teilen und zu reflektieren starte ich mal den Versuch eines Masterarbeitstagebuchs 😀 Mal sehen ob das was gibt, oder ob’s mir irgendwie zu viel wird. Ich bin gespannt, was dabei rum kommt 🙂

Also: Woche 1

Motivation: Hoch! Klingt komisch, aber ich hab echt Bock ein Workaholic zu werden 😀

geschriebene Seiten: Äh, 1,5… oder so… jaja, ich weiß, das fängt gut an 😉

erledigte To Do’s:

  • Viel Literatur-Recherche
  • lesen, lesen, lesen
  • Museums- und Bibliotheksbesuch in Köln
  • Gliederung festgezurt und vervollständigt
  • Citavi Formatierung eingestellt

Offene To Do’s: Tja, so 9,5 Seiten mehr standen schon noch auf der Liste, aber eigentlich war mir Anfang der Woche schon klar, dass das wohl nix wird. Trotzdem gut, dass es da stand! Sonst hätte ich nicht so daraufhin gearbeitet.

Genialer Gedanke: Raum ist überall: Lichtraum, Klangraum, Körperraum, privater und öffentlicher Raum. Weltraum. physikalischer und mathematischer Raum. Innenraum und Außenraum. Lebensraum. Zeiträume! Sozialer Raum. . .

Was ist denn nun eigentlich Raum? Und was macht ihn so wichtig, dass sich Physiker, Mathematiker, Philosphen, Architekten und Kunsthistoriker (und vermutlich noch eine Reihe weiterer Menschen) damit beschäftigen?

 

12 Kommentare zu „80 Seiten in 8 Wochen Tagebuch einer Masterarbeit – Woche 1

  1. Hallo Marita, du bist motiviert und das ist super. Raum ist für mich der Ort, wo Formen existent werden. Aus dem Nichts entsteht etwas. Etwas abstrakt formuliert. Oder auch – Form ist Leere und Leere ist Form. Es ist das Unendliche, wo Formen bzw.alles was existieren darf,seinen Sinn erhält. Ich glaube diesen Kommentar verwandele ich in einen Blog-Beitrag. Danke liebe Marita für den Impuls 🙂 Tete

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    1. Liebe Tete,
      Ja, tu das! Ein sehr spannender Gedanke. Er lässt mich an Sternbilder denken, deren Sinn und Form auch durch die Leere zwischen den Sternen entsteht… Was für eine schöne Verbindung von Philosophie und Physik! Ich bin gespannt zu lesen, was du daraus machst! 🙂 Lässt sich Raum zum Beispiel ohne Zeit denken, oder gehört das zwingend zusammen? Oder anders gefragt: Kann man den Sinn erfassen, der durch die Formen in der Leere entsteht ohne sich durch den Raum zu bewegen? Und hier geht es dann doch plötzlich auch um Perspektiven… Vielleicht muss ich auch noch mal was dazu schreiben 😉

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      1. Liebe Marita, gesagt, getan 🙂 ich kann mir den Raum völlig ohne Zeit vorstellen; gute Frage von dir: mit dem Sinn. Ich glaube beides bedingt einander. Raum und Form, bzw. Leere und Form, sozusagen das eine geht nicht ohne das andere….hm…wir sollten einen Dialog daraus machen 🙂 LG Tete

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  2. Liebe Tete,
    Einen Dialog finde ich Klasse!
    Leider bin ich da nicht ganz so schnell wie du, hab ein wenig Geduld mit mir 😉 (die 80 Seiten rufen im Moment sehr laut)
    Aber wenn wir schon dabei sind, darf ich dich auch nennen und verlinken?
    Eine gute Nacht, Marita

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  3. Liebe Marita,

    zuerst wünsche ich dir viel Erfolg und auch gleichzeitig viel Spaß damit!
    In Köln ist Römisch-Germanisches Museum mein Lieblingsmuseum. Da gibt echt schöne Stücke und sogar vor tausenden Jahren genial entworfene Schmücke, Mosaike, usw. Zweite Reihe wäre für mich Schatzkammer im Kölner Dom. Als dritte würde ich sagen NS-Dokumentationszentrum. Ich fühlte mich da echt seltsam und die Texte/Gedichte/Zeichnungen die von den gefangenen Leuten gemacht wurden und die Geschichte hinter denen war so beeindruckend, dass ich mit meinen Wörter kaum ausdrücken kann.

    Ich kann mich auch vielleicht als Raumbeschäftigter zählen. 🙂 Raum ist ein Ding, das wir nie ausreichend finden können und von dem möchten wir immer mehr haben. Ein größer Raum, ein großes Haus, eine größere Stadt, ein breiteres Land, eine größere Kontinent. Die Grenzen waren für uns nie genug, genau so wie die Welt auch nicht groß genug ist.

    Was macht aber Raum so wichtig? Meine Gedanken sind über physikalische Bedeutung davon. Können wir im ganzen Universum allein sein? Wäre es in der Tat möglich? Was für ein Quatsch wäre das, falls wir einzige Lebensweise hier sind. Ich fühle mich so aufgeregt, falls ich denke, dass ich irgendwann Möglichkeit hätte, auf dem Mars leben zu können.

    Raum und Zeit definieren, wer wir sind. Ohne sie können wir über ein Bewusst sprechen? Ware Bewusst dann hier unsere Seele? Ich spreche sehr gerne über solche Themen, aber momentan soll ich darüber nicht so viel sagen, weil ich nicht so „verrückt“ aussehen möchte. 🙂

    Es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Thema und man kann darüber immer viele Gedanken machen. Danke dafür. 🙂

    Liebe Grüße.

    Yusuf

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    1. Lieber Yusuf, guten Morgen 🙂
      Oh ja, das römisch-germanische Museum ist toll! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die anderen gar nicht kenne, dir kommen sofort auf meine Liste. Vor allem das NS-Dokumentationszentrum hört sich spannend an! Danke für den Tipp :)Ich war in Köln für das Museum Kolumba, allerdings eigentlich auch nur wegen der Architektur, ich habe mir 3 Stunden lang nur die Räume angeguckt und nicht die Kunst 😀

      Na mit Sicherheit bist du ein Raumbeschäftigter 🙂 Das Thema Grenzen ist ein wichtiger Aspekt. Ich finde es oft schade zu sehen, dass wir unsere Grenzen immer weiter stecken. Wie viel ist genug? Ich glaube das ist eine wichtige Frage, wenn wir uns mit Raum beschäftigen und auch bei vielen anderen gesellschaftlichen Fragen.

      Denn: desto größer wir den Raum denken, desto kleiner werden wir, oder? Vielleicht sind wir alleine im Universum, vielleicht sind wir ein unglaublich großer Zufall, vielleicht sind wir einzigartig. Auch wenn das kaum vorstellbar ist…
      Raum und Zeit mit Seele im Verbindung zu bringen finde ich auch sehe spannend. Aber ich muss nocheinmal darüber nachdenken. Oder vielleicht hast du Lust es mir noch mehr zu erklären? Du siehst ja, ich bin genauso „verrückt“ 😛

      Danke für deine Inspirationen und einen schönen sonnigen Tag!
      Marita

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      1. Liebe Marita,
        ich nehme an, dass du wahrscheinlich Kunstmuseen wie z.B. Ludwigmuseum besuchen wirst. Ich war noch nie da, weil ich damals dachte, dass es echt teuer war. Die Museen sind aber wunderschön, wenn man genug Zeit und kein Stress hat. 🙂

        Ich stimme dir zu und wir sind eigentlich so klein, dass wir alles überhaupt nicht so ernst nehmen sollen. Ich hoffe nur, dass wir nicht allein sind und ich möchte daran glauben, wie in X-Files oft geschrieben wurde. 🙂

        Ich hätte ja immer darauf Lust, vielleicht schreibe ich darüber auch, weil es echt ein sehr spannendes Thema ist. Du hast aber viele Menschen inspiriert, denke ich. Deine MA bringt auf jeden Fall viel Kreativität und auch Motivation zu uns. 🙂

        Schönes Wochenende noch und liebe Grüße.

        Yusuf

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      2. Lieber Yusuf,

        Stimmt, ich gehe viel in Kunstmuseen, aber auch gerne in andere Museen. Mich interessiert, wie dort die Geschichten erzählt werden. Wenn dich das interessiert, dann schau mal nach: Es gibt in fast jedem großen Museum einen Tag wo man Abends nur für die letzten Stunden sehr günstig reinkommen kann.

        Es ist auf jeden Fall eine faszinierende Vorstellung, das wir nicht alleine sind! 🙂 Aber ich mag auch die Vorstellung, dass das alles ein großer Zufall ist, so groß, dass wir unendliches Glück haben, hier und jetzt zu sein. Für mich hat diese Vorstellung etwas göttliches.

        Schreib worauf du Lust hast! Wenn bloggen für etwas gut ist, dann doch genau dafür oder? 😉

        Hab eine gute Zeit!
        Marita

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  4. Liebe Marita,

    halte gut durch ! Ich wünsche dir bereichernde Erkenntnisse und erfreuliche Treffsicherheit beim Niederschreiben.
    Wie schön, dass wir dich begleiten dürfen!
    Herzliche Grüße,
    Renate

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    1. Liebe Renate,
      Vielen Dank für deine motivierende Nachricht! Sie kommt gerade recht, dann langsam wird es langweilig…
      Aber ich gebe die Gewissheit nicht auf, dass ich alles zu einem guten Ende bringe.
      Liebe Grüße,
      Marita

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