80 Seiten in 8 Wochen – Tagebuch einer Masterarbeit, Woche 2

Hallo zurück!

Die zweite Woche war durchwachsen. Am Anfang der Woche habe ich mich gedanklich ein bisschen aufgehängt, dann gab es viel anderes zu tun (so banale Dinge wie arbeiten zum Beispiel). Am Ende hab ich dann aber doch noch den Dreh gekriegt und ein was geschaffft. Und dann gings auch schon zur nächsten Recherche Reise nach Berlin! 🙂

Also: Woche 2

Motivation: hat sich auf einem guten Arbeitslevel eingependelt.

geschriebene Seiten: 10 – insgesamt 😉

erledigte To Do’s:

  • angefangen zu schreiben (also so richtig)
  • weitere Bücher aus der Bibliothek geholt
  • Beschreibungen und Eindrücke aus Köln eingearbeitet
  • 10 Seiten geschrieben!!

Offene To Do’s:

  • den Abschnitt zum Thema Erinnerung leider nicht ganz fertig (da fehlte noch Literatur) dafür habe ich aber zum Symbol schon mal was vorgearbeitet.
  • Es gibt noch einige Zitate die nin Citavi eingearbeitet werden müssen und der Stapel mit ungelesener Literatur wird irgendwie auch nicht kleiner. Aber ich habe beschlossen, dass ich da jetzt abschnittesweise vorgehe und erst dann lese, wenn das Thema dran ist.

Entdeckung der Woche: Ich dachte lange unser Gedächtnis funktioniert ein bisschen wie ein Buch: Wir erleben Dinge, die dann da drin festgehalten werden. Tja, die Lektüre dieser Woche hat mich eines besseren belehrt. Wir können uns unser Gedächtnis (und zwar sowohl das individuelle als auch das kollektive) eher als verstaubten Dachboden vorstellen. Ab und zu holen wir etwas hervor und geben ihm einen Sinn und eine Funktion, benutzen es im Alltag (Funktionsgedächtnis). Dabei kommt es auch vor, dass wir munter uminterpretieren oder neue Zusammenhänge erschaffen. Vieles staubt aber auch einfach vor sich hin. Das ist die Vergangenheit, die dann in den Geschichtswissenschaften untersucht wird (Speichergedächtnis). Diese Dinge haben für unsere Gegenwart weder Sinn noch Funktion, können aber dazu genutzt werden um unser aktuelles Handeln und unsere momentanen Werte, die im Funktionsgedächtnis entstehen, zu stützen oder zu korregieren.

Wen das mehr interessiert, der schaut bei Aleida und Jan Assmann nach, die heute auch den Friedenspreis des deutschen Buchhandels gewonnen haben!

https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/445651/?mid=1532297
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/friedenspreis-fuer-ehepaar-assmann-100.html

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