Am Anfang war das Chaos…

… so beginnt der Schöpungsmythos der alten Griechen. Chaos, das ist eine wabernde Masse, ohne oben und unten, ohne hell und dunkel, alles gleichzeitig und nichts konkret. Aus dem Chaos formt sich Gaia, die Erde und Uranos, das alles umfassende Himmelszelt. Jetzt gibt es oben und unten. Und ein Dazwischen, einen Raum für Möglichkeiten. In diesem Raum spielt sich alles weitere ab, alle Kriege, Heldentaten und Irrfahrten, was die Griechen halt so erlebten (oder zumindest erzählten.)

Manchmal habe ich das Gefühl, Gaia und Uranos haben es nicht ganz geschafft, das Chaos zu bannen. Irgendwie trägt es jeder von uns in sich und manchmal bricht es sich Bahn, äußerlich wie innerlich.

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Geld ist nicht die Hauptsache…

Ich suche einen Job. Aber eben nicht irgendeinen. Ich möchte etwas tun, das mich erfüllt, herausfordert und weiterbringt. Ich möchte einen Sinn sehen in dem was ich tue und meinen Weg weitergehen. Ich weiß, was ich will. Aber meine Vorstellung von Arbeit ist eine ganz andere, als die die mir in meiner Suche entgegenschlägt. Was ist Arbeit? Und warum arbeiten wir? Ich kann etwas tun, das mein Überleben sichert und Geld einbringt. Ich kann etwas tun, das mir Sinn gibt und mich erfüllt. Was ist wichtiger? Und wie passt beides zusammen?

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lassen

loslassen. einlassen. zurücklassen. dieses lassen geht mir nicht mehr aus dem kopf. ist es nicht seltsam, dass wir aktiv etwas nicht tun können? was passiert, wenn wir lassen? ich weiß es nicht und vielleicht ist es das. wenn wir lassen, dann tun wir etwas nicht. Wir handeln gegen unseren Impuls. wir lassen.

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Die Text-Gallerie zur Schreib-Lotterie ist da!

Es ist Frühling! Der Kirchbaum erfindet täglich 1000 neue Blüten, die Amsel schreibt neue Lieder und auch mir kribbelt die Kreativität unter den Fingernägeln. Wie sich herausgestellt hat ging es einigen von Euch ähnlich: 19 Menschen haben sich auf meinen Aufruf zur Schreib-Lotterie gemeldet! Die Idee: Jeder der möchte, schickt ein Bild ein und wirft es damit als Schreib-Los in den Topf. Die Bilder werden dann jeweils anderen Teilnehmer*innen zugelost. Dann war eine Woche Zeit zu dem Bild einen Text zu verfassen – ohne weitere Vorgaben. Das Ergebnis lest ihr nun hier in der Text Gallerie.

Ich habe leider keine gute Möglichkeit gefunden, die Text Gallerie für’s Handy gut zu formatieren. Am besten genießt ihr sie daher an einem etwas größeren Bildschirm oder Display.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. In jedem Bild und jedem Text findet sich ein einzigartiger Blick auf die Welt! Euch allen, und allen weiteren Lesern, viel Freude beim schmökern und entdecken.

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Die Schreib-Lotterie – sei dabei, denn jedes Los gewinnt!

Seit zwei Woche sitze ich nun zu Hause – wie vermutlich die meisten von Euch auch. Ich habe das große Glück, gemeinsam mit meinen tollen Mitbewohnern in selbstgewählter Quaratäne zu sitzen. Ich bin froh, in einer Wohnung zu wohnen, die groß genug ist das alle gleichzeitig laut Musik hören können, ohne das es jemanden stört und sogar über einen kleinen Garten zu verfügen. Uns geht’s gut. Wir hören zusammen Podcasts und feiern bei virtuellen Konzerten in Wollsocken ab. Wir kochen gemeinsam und wechseln uns mit dem Einkaufen ab. Kurz: Wir haben verdammtes Glück, die Welt vom Sofa aus retten zu können.

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An das unmögliche Glauben

Manchmal frage ich mich: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen dem, was ich mir vorstelle und dem was da ist?

Die Welt ist voller Wunder. Und dabei denke ich noch nicht mal an die sieben Weltwunder oder die Wunder der Natur. Ich will hier auch keine Märchen erzählen, auch wenn es im Folgenden um Feen und Zwerge geht, um Zauber und Magie. Ich will auch keine flabsigen Sprüche klopfen: „Das Leben ist ein Wunder blabla…“ Nein. ich bin wirklich überzeugt, dass die Welt voller Wunder ist. Die entscheidende Frage ist: Glaubst du auch daran? Glaubst du, an das Unmögliche?

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Vom Wünschen

Als Kind hatte ich die krude Vorstellung, dass meine Wünsche nur dann wahrwerden, wenn ich sie mir gerade nicht wünsche. Seltsame Kinderlogik. Ich verbrachte Abende vor dem einschlafen mit Nicht-wüschen – also möglichst aktiv zu vergessen, was ich mir eigentlich wünschte und eine neutrale Haltung dazu anzunehmen. Leider weiß ich nicht mehr, wie gut das so funktioniert hat 😀

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