Am Anfang war das Chaos…

… so beginnt der Schöpungsmythos der alten Griechen. Chaos, das ist eine wabernde Masse, ohne oben und unten, ohne hell und dunkel, alles gleichzeitig und nichts konkret. Aus dem Chaos formt sich Gaia, die Erde und Uranos, das alles umfassende Himmelszelt. Jetzt gibt es oben und unten. Und ein Dazwischen, einen Raum für Möglichkeiten. In diesem Raum spielt sich alles weitere ab, alle Kriege, Heldentaten und Irrfahrten, was die Griechen halt so erlebten (oder zumindest erzählten.)

Manchmal habe ich das Gefühl, Gaia und Uranos haben es nicht ganz geschafft, das Chaos zu bannen. Irgendwie trägt es jeder von uns in sich und manchmal bricht es sich Bahn, äußerlich wie innerlich.

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Punkt.

Im Moment schreibe ich viel. Ich schreibe Tagebuch, Masterarbeit und manchmal Blogartikel. Ich schreibe meine Gedanken auf. Meine Gedanken sind wie ein Haufen Spaghetti: Wenn man an einem Ende zieht, kommt alles in Bewegung. Plötzlich wollen alle Gedanken in einen Satz.

Im Moment schreibe ich viel. Dabei habe ich etwas Neues gelernt. Ich beende meine Sätze schneller.

Ich habe – für mich – herausgefunden, dass es irgendwie besser ist, wenn ich mich kurzfasse und das heißt im Klartext, dass ich unnötige Füllwörter vermeide, keine Schlangensätze bilde, lange Aufzählungen sein lasse und nur noch einen Gedanken bzw. eine Idee in einen Satz packe und vor allem auch nicht versuche diese Idee im gleichen Satz noch zu erklären, damit der eigentliche Gedanke in dem ganzen Geschwafel nicht verloren geht.

Ich mache einen Punkt.