Wenn einfach alles scheiße ist…

Wenn der erste Blick aus dem Fenster dir zeigt, dass es schon wieder regnet (wie die ganze letzte Woche…),

wenn du dich dann (nur noch 5 Minuten) noch mal rumdrehst und eine halbe Stunde später aufwachst und dich plötzlich beeilen musst…

wenn beim Frühstück plötzlich ein 4 jährigess Kind in der Küche sitzt (Besuch von meiner Mitbewohnerin, aber bitte: Kinder! morgens! vor dem Frühstück!!)…

wenn es auf dem Weg zur Metro merkst, dass die Pfützen ziemlich tief und deine neuen Schuhe nicht wasserdicht sind, und der Blick nicht weiter reicht, als die Scheuklappen der Kapuze zulassen,

… dann hat der Tag irgendwie scheiße angefangen…

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Stolpern über Historisches

Es ist einer meiner ersten Abende in Rom. Ich bin schon ganz voll von Erlebnissen und Eindrücken, neuen Stimmen, Gerüchen und Farben. Langsam wird es dunkel, in der Dämmerung scheint das Kopfsteinpflaster zu glänzen und die Straße kommt mir plötzlich uralt vor.

Ich biege um eine Ecke und plötzlich steht es da: das Pantheon. Einfach so. Mitten auf der Piazza. Die Kuppel verschwindet schon fast im dunklen Himmel. Mit der Ruhe eines Gebäudes, das seit fast 2000 Jahren am gleichen Fleck steht, strahlt es einen Hauch von Ewigkeit aus.

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Abends am Küchentisch

Ich sitze in unserer Küche am Tisch. Vor mir auf der Anrichte, dreckige Töpfe und ein durcheinander an Schälchen, Löffeln, Gewürzen und Gemüseschalen. Das Kühlschrank-Orakel hat heute Möhren mit Lauch, gebratenem Tofu und gerösteten Sonneblumenkernen ausgepuckt. Lecker wars!

Meine Beine habe ich auf den Stuhl neben mir gelegt, den Rücken an die Wand gelehnt. Auf meinem Schoß schnurrt der kleine Kater, holt sich seine Streicheleinheiten ab und rollt sich wieder zu einer Kugel zusammen oder streckt sich auch schon einmal lang über meine Beine aus. Er ist der Grund warum ich noch nicht aufgestanden bin, um die Küche aufzuräumen. 😉

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