Münsterstraße rauf und runter

Ich liebe die Münsterstraße. Kopfsteinpflaster, Bäume an den Seiten, nette Geschäfte, gute Lokale und viele Menschen auf der Straße. Lebendig. Besonders. Erlebnisreich. Kinder spielen Fußball auf dem Platz vor der Kirche. Abends sitzen die Alten hier in der Sonne.

Falls du aus Dortmund kommst, weißt du vermutlich was ich meine. Wenn du nicht aus Dortmund kommst, dann hab ich dir vielleicht ein Bild in den Kopf gezaubert, dass dich an die verträumte Idylle einer Kleinstadt denken lässt. Wie passt das zu Dortmund?

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Auf der Piazza del Popolo

Die Piazza del Popolo ist „meine“ Piazza. Nur einen Steinwurf von der Casa di Goethe entfernt laufe ich fast jeden Tag mehrfach über das Kopfsteinpflaster, rechts oder links am Obelisken vorbei. Kaum ein anderer Ort gehört so sehr zu meinem Alltag in Rom. Mit den ersten Sonnenstrahlen saß ich auf den Stufen zwischen den Löwenbrunnen und je wärmer es wurde, desto mehr erwachte das Leben auf dem Platz. Hier habe ich das chinesische Neujahrsfest erlebt, die Demonstrationen und Kundgebungen von Linken und Rechten vor der Wahl. Und einmal einen ganzen Trupp Schotten, mit zwei Dudelsäcken, der plötzlich mit einem Metal-Gitaristen gemeinsame Sache machte. 😀 Die Piazza ist zu meinem Wohnzimmer geworden, zum Konzersaal, zum Kino. Höchste Zeit für eine verschwommene Momentaufnahme.

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Ein Streifzug durch EUR

Dieser Artikel wurde am 18.04.2018 aktualisiert und um die Links unten erweitert. Näheres dazu in den Kommentaren.

Wie fotografiert man die Architektur des Faschismus? Diese Frage drängte sich mir gerad zu auf, als ich vor einer Weile einen Streifzug durch das römische Viertel EUR unternommen habe. EUR liegt im Süden von Rom und verbindet das historische Zentrum mit dem Meer in Ostia. Das Stadtviertel wurde 1838 von Mussolini für die Weltausstellung 1942 erbaut. Der Name EUR oder eben eigentlich Esposizione Universale di Roma („Weltausstellung Rom“) deutet noch darauf hin. Da die Bauten nicht wie bei anderen Weltausstellungen danach wieder abgerissen werden sollten, wurden sie nicht nur mit einem hohen künstlerischen Anspruch, sondern auch aus hochwertigen und repräsentativen Materialien gebaut.

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