Kannst du akzeptieren wer Du bist?

Es war um 3.00 Uhr morgens. Auf einer WG Party. Im Hintergrund lief Musik, Menschen tanzen und singen mit. Wir standen auf dem Flur, nebeneinander, ein leeres Glas Wein, ein halb volles Bier. Wir waren so hineingeschlittert in dieses Gespräch, das vielleicht nur deshalb möglich war, weil wir uns schon aus einem ganz anderen, ernsteren Kontext gut kannten ohne die wichtigen Fragen jemals gestellt zu haben. Wir hatten über Emotionalität gesprochen, über unsere Hilflosigkeit gegenüber den großen Problemen der Zeit, über Aktionsimus und gerechtes Handeln. Und dann schwappten die mitgesungenen Takte eines Songs zu uns heraus:

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Lasst die Kirche im Dorf!

Es gibt diesen einen Ort, der für mich immer anders sein wird, als alle anderen. Diesen Ort, an dem ich jeden Baum kenne, jede Brücke, jede Straße. Diesen Ort, an dem ich für Jahre die gleichen Wege zurückgelegt habe: Zur Schule und zurück. Zum Chor und zurück. Zum Eis essen und zurück. Es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Hier leben die Menschen, die mich schon mein ganzes Leben kennen.

Wenn ich heute wieder da bin, bemerke ich die Veränderungen. Eine frisch gestrichene Fassade und einen gefällten Baum. Familie und Freunde, die ich dort besuche, sagen: „Hier, das ist neu.“ „Hast du schon gesehen? Da wird ja jetzt gebaut.“ und „Weißt du noch? Da, wo wir immer klettern waren.“

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Nachdenken oder nicht – das ist keine Frage

Ich würde mich als einen nachdenklichen Menschen bezeichnen. Nicht umsonst hat mein Blog ja auch diesen Titel. Schon oft haben mir Menschen gesagt: „Du denkst zu viel.“ „Denk nicht so viel darüber nach.“ In solchen Momenten habe ich oft, das Gefühl unverstanden zu sein. Denn Nachdenken belastet mich nicht. Klar, auch ich kenne das Gedankenkarussel, das sich schneller und schneller dreht bist mir schlecht wird und so schwindelig, dass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Aber ich bin auch schon immer gerne Karussel gefahren.

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Räume, Zeit, Bewegung

In dem Artikel, über meine Masterarbeit, kam in den Kommentaren ein kleiner Dialog über Räume mit einer anderen Bloggerin zustande, auf den ich mit diesem Beitrag nocheinmal antworten möchte. Es ist diesmal mehr eine Gedankensammlung, nichts fertig Durchdachtes. Aber vielleicht hat ja jemand auch noch ein paar Ideen, in welche Richtung man das Ganze weiter denken könnte… 🙂

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Das musst du mit eigenen Augen sehen!

In meinem letzten Beitrag habe ich ja darüber geschrieben, dass ich früher ziemlich viele Handyfotos gemacht habe. Dabei ist mir noch eine andere Situation eingefallen in der häufig Fotos entstehen, und zwar im Museum. Vielleicht kennt Ihr die von Kameras umlagerten „Meisterwerke“ in große Museen. Da Kultur und der Umgang damit, mich ja besonders interessiert, war mir das einen eigenen Beitrag wert. Und eben darum sind vielleicht hier und da auch die wissenschaftlichen Pferde ein bisschen mit mir durch geangen. Dafür gibt’s dann aber unten nochmal ein paar ganz praktische Tipps 😉

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Von Handyfotos und großer Freude

Ich gebe es freimütig zu: Ich habe eine Zeitlang mein Essen fotografiert. Nicht jedesmal und auch selten im Restaurant oder so, aber doch zu Hause. Damals habe ich viele neue Rezepte ausprobiert und Foodblogs gelesen. Ich habe mich so gefreut, wenn mein Essen am Ende richtig schön aussah – oder wenn es phänomenal geschmeckt hat. Machmal habe ich das Foto an Freunde oder Familie geschickt. Um meine Freude mit ihnen zu teilen. (Ich mag es sehr meine Begeisterung für Dinge mitzuteilen ;)). Viele Fotos habe ich aber auch nie wieder angesehen. Und deshalb habe ich mich gefragt, warum tue ich das? Und was passiert mit mir, wenn ich ein Handyfoto aufnehme?

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