Geld ist nicht die Hauptsache…

Ich suche einen Job. Aber eben nicht irgendeinen. Ich möchte etwas tun, das mich erfüllt, herausfordert und weiterbringt. Ich möchte einen Sinn sehen in dem was ich tue und meinen Weg weitergehen. Ich weiß, was ich will. Aber meine Vorstellung von Arbeit ist eine ganz andere, als die die mir in meiner Suche entgegenschlägt. Was ist Arbeit? Und warum arbeiten wir? Ich kann etwas tun, das mein Überleben sichert und Geld einbringt. Ich kann etwas tun, das mir Sinn gibt und mich erfüllt. Was ist wichtiger? Und wie passt beides zusammen?

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lassen

loslassen. einlassen. zurücklassen. dieses lassen geht mir nicht mehr aus dem kopf. ist es nicht seltsam, dass wir aktiv etwas nicht tun können? was passiert, wenn wir lassen? ich weiß es nicht und vielleicht ist es das. wenn wir lassen, dann tun wir etwas nicht. Wir handeln gegen unseren Impuls. wir lassen.

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An das unmögliche Glauben

Manchmal frage ich mich: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen dem, was ich mir vorstelle und dem was da ist?

Die Welt ist voller Wunder. Und dabei denke ich noch nicht mal an die sieben Weltwunder oder die Wunder der Natur. Ich will hier auch keine Märchen erzählen, auch wenn es im Folgenden um Feen und Zwerge geht, um Zauber und Magie. Ich will auch keine flabsigen Sprüche klopfen: „Das Leben ist ein Wunder blabla…“ Nein. ich bin wirklich überzeugt, dass die Welt voller Wunder ist. Die entscheidende Frage ist: Glaubst du auch daran? Glaubst du, an das Unmögliche?

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Vom Wünschen

Als Kind hatte ich die krude Vorstellung, dass meine Wünsche nur dann wahrwerden, wenn ich sie mir gerade nicht wünsche. Seltsame Kinderlogik. Ich verbrachte Abende vor dem einschlafen mit Nicht-wüschen – also möglichst aktiv zu vergessen, was ich mir eigentlich wünschte und eine neutrale Haltung dazu anzunehmen. Leider weiß ich nicht mehr, wie gut das so funktioniert hat 😀

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Kannst du akzeptieren wer Du bist?

Es war um 3.00 Uhr morgens. Auf einer WG Party. Im Hintergrund lief Musik, Menschen tanzen und singen mit. Wir standen auf dem Flur, nebeneinander, ein leeres Glas Wein, ein halb volles Bier. Wir waren so hineingeschlittert in dieses Gespräch, das vielleicht nur deshalb möglich war, weil wir uns schon aus einem ganz anderen, ernsteren Kontext gut kannten ohne die wichtigen Fragen jemals gestellt zu haben. Wir hatten über Emotionalität gesprochen, über unsere Hilflosigkeit gegenüber den großen Problemen der Zeit, über Aktionsimus und gerechtes Handeln. Und dann schwappten die mitgesungenen Takte eines Songs zu uns heraus:

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Lasst die Kirche im Dorf!

Es gibt diesen einen Ort, der für mich immer anders sein wird, als alle anderen. Diesen Ort, an dem ich jeden Baum kenne, jede Brücke, jede Straße. Diesen Ort, an dem ich für Jahre die gleichen Wege zurückgelegt habe: Zur Schule und zurück. Zum Chor und zurück. Zum Eis essen und zurück. Es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Hier leben die Menschen, die mich schon mein ganzes Leben kennen.

Wenn ich heute wieder da bin, bemerke ich die Veränderungen. Eine frisch gestrichene Fassade und einen gefällten Baum. Familie und Freunde, die ich dort besuche, sagen: „Hier, das ist neu.“ „Hast du schon gesehen? Da wird ja jetzt gebaut.“ und „Weißt du noch? Da, wo wir immer klettern waren.“

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Nachdenken oder nicht – das ist keine Frage

Ich würde mich als einen nachdenklichen Menschen bezeichnen. Nicht umsonst hat mein Blog ja auch diesen Titel. Schon oft haben mir Menschen gesagt: „Du denkst zu viel.“ „Denk nicht so viel darüber nach.“ In solchen Momenten habe ich oft, das Gefühl unverstanden zu sein. Denn Nachdenken belastet mich nicht. Klar, auch ich kenne das Gedankenkarussel, das sich schneller und schneller dreht bist mir schlecht wird und so schwindelig, dass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Aber ich bin auch schon immer gerne Karussel gefahren.

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