Vom Anfangen

In knapp einer Wochen geht’s los. Ich fahre mit dem Zug über die Alpen und weiter bis nach Rom. Drei Monate werde ich dort verbringen, werde durch Roms Straßen zur Arbeit fahren, durch Museen stiefeln und in den Tiber spucken.

Am Anfang wird alles fremd sein, neu und aufregend. Vielleicht auch ein bisschen ungewohnt und unbequem. Eine Umgebung in die man sich erst hineinfinden muss.

Aber nach und nach werde ich merken: Das bleibt jetzt so. Und es wird sich anders anfühlen. Bekannter, gewohnter. Nicht mehr überraschend.

Ich finde diesen Prozess des Anfangens schon lange faszinierend. Denn letztendlich ist es doch immer das gleiche: Ob ich vor dem berüchtigten weißen Blatt sitze und eine Hausarbeit schreibe, ob ich in eine neue Stadt ziehe, einen neuen Menschen treffe oder manchmal auch, nur für mich beschließe: Jetzt fange ich noch mal neu an. Alles auf Anfang bitte.

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