Punkt.

Im Moment schreibe ich viel. Ich schreibe Tagebuch, Masterarbeit und manchmal Blogartikel. Ich schrebe meine Gedanken auf. Meine Gedanken sind wie ein Haufen Spaghetti: Wenn man an einem Ende zieht, kommt alles in Bewegung. Plötzlich wollen alle Gedanken in einen Satz.

Im Moment schreibe ich viel. Dabei habe ich etwas Neues gelernt. Ich beende meine Sätze schneller.

Ich habe – für mich – herausgefunden, dass es irgendwie besser ist, wenn ich mich kurzfasse und das heißt im Klartext, dass ich unnötige Füllwörter vermeide, keine Schlangensätze bilde, lange Aufzählungen sein lasse und nur noch einen Gedanken bzw. eine Idee in einen Satz packe und vor allem auch nicht versuche diese Idee im gleichen Satz noch zu erklären, damit der eigentliche Gedanke in dem ganzen Geschwafel nicht verloren geht.

Ich mache einen Punkt.

80 Seiten in 8 Wochen – Tagebuch einer Masterarbeit – Woche 4

Diese Woch war langweilig. Ich habe geschrieben und geschrieben. Aber ich wusste das alles schon. Keine neuen Gedanken, kein Flow, keine geniale Idee… Bäh… Deshalb habe ich einfach viele nette Freizeitsachen in meine Woche eingebaut, die mich dann aber doch auch irgendwie wieder gestört haben… Tja,… ich weiß es auch nicht im Moment.

Die gute Nachricht ist, dass ich nach einigem Verwaltungs-Hürdenlauf endlich auch offiziell die Erlaubnis habe diese Arbeit zu schreiben. Die Anmeldung ist offiziell! Yea! 🙂

Und da nun alles offiziell ist, kann ich Euch auch mal kurz über das Thema der Arbeit aufklären 😉

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Analog Fotografieren

Ich bleibe auf der Brücke stehen und schaue über den Fluss. Das Licht kommt schräg zwischen den Bäumen hindurch, taucht die Zweige in einen orangenen Schimmer. Das Wasser sieht aus wie blaue Seide, die Boote schaukeln leicht im Strom.

Es ist ein stimmungsvoller Anblick, eine Atmosphäre.

Ich ziehe den Riemen der Kamera von der Schulter und schaue durch den Sucher. Welcher Bildausschnitt fängt ein, was ich will? Bäume links, Boote leicht rechts, in der Mitte ein breiter Wasserstreifen? Oder doch lieber die Boote in der Mitte und die Zweige nur unscharf am Rand? Ich drehe am Focus, stelle scharf, teste das Licht und verschiedene Blickwinkel. Ich lege mich fest, fokussiere , stelle im Zoom die richtigen Werte ein. Wie ist die Belichtungszeit? Doch lieber die Kamera auf die Brüstung legen. Noch mal durch den Sucher gucken, scharfstellen, Zoom festlegen.

Und dann auf den Auslöser drücken.

Klick-Klick

Und den Film weiter spannen.

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80 Seiten in 8 Wochen – Tagebuch einer Masterarbeit – Woche 3

Die dritte Woche meines Masterarbeitsprojektes habe ich in Berlin gestartet. Ich war relativ spontan dort, um mir das jüdische Museum von Daniel Libeskind anzusehen. Passenderweise wohnt eine gute Freundin von mir dort und so konnte ich nicht nur einen Teil Arbeit erledigen, sondern auch einen sonnigen Herbstspaziergang, gute Gespräche und sehr viel leckeres Essen genießen 🙂
Ansonsten stand diese Woche eher unter dem Motto der wohl häufigsten Studentenkrankheit 😉 #prokrastinationismyfavouritenation 😛

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80 Seiten in 8 Wochen – Tagebuch einer Masterarbeit, Woche 2

Hallo zurück!

Die zweite Woche war durchwachsen. Am Anfang der Woche habe ich mich gedanklich ein bisschen aufgehängt, dann gab es viel anderes zu tun (so banale Dinge wie arbeiten zum Beispiel). Am Ende hab ich dann aber doch noch den Dreh gekriegt und ein was geschaffft. Und dann gings auch schon zur nächsten Recherche Reise nach Berlin! 🙂

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