Nachdenken oder nicht – das ist keine Frage

Ich würde mich als einen nachdenklichen Menschen bezeichnen. Nicht umsonst hat mein Blog ja auch diesen Titel. Schon oft haben mir Menschen gesagt: „Du denkst zu viel.“ „Denk nicht so viel darüber nach.“ In solchen Momenten habe ich oft, das Gefühl unverstanden zu sein. Denn Nachdenken belastet mich nicht. Klar, auch ich kenne das Gedankenkarussel, das sich schneller und schneller dreht bist mir schlecht wird und so schwindelig, dass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Aber ich bin auch schon immer gerne Karussel gefahren.

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Reise Resumee

Als ich vor über einem Jahr angefangen habe diesen Blog zu schreiben, wollte ich in erster Linie meine Gedanken teilen und meiner Freude am formulieren nachgehen. Inzwischen freue ich mich auch über den Austausch, der an manchen Stellen entsteht und darüber, Eure Gedanken zu lesen. Für mich als „Produzentin“ ist das hier aber auch meine persönliche Texsammlung. Und deshalb füge ich hier heute einen Text ein, der schon etwas älter ist und den ich vor einer Weile auf meinem Handy wieder entdeckt habe.

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Punkt.

Im Moment schreibe ich viel. Ich schreibe Tagebuch, Masterarbeit und manchmal Blogartikel. Ich schreibe meine Gedanken auf. Meine Gedanken sind wie ein Haufen Spaghetti: Wenn man an einem Ende zieht, kommt alles in Bewegung. Plötzlich wollen alle Gedanken in einen Satz.

Im Moment schreibe ich viel. Dabei habe ich etwas Neues gelernt. Ich beende meine Sätze schneller.

Ich habe – für mich – herausgefunden, dass es irgendwie besser ist, wenn ich mich kurzfasse und das heißt im Klartext, dass ich unnötige Füllwörter vermeide, keine Schlangensätze bilde, lange Aufzählungen sein lasse und nur noch einen Gedanken bzw. eine Idee in einen Satz packe und vor allem auch nicht versuche diese Idee im gleichen Satz noch zu erklären, damit der eigentliche Gedanke in dem ganzen Geschwafel nicht verloren geht.

Ich mache einen Punkt.

Analog Fotografieren

Ich bleibe auf der Brücke stehen und schaue über den Fluss. Das Licht kommt schräg zwischen den Bäumen hindurch, taucht die Zweige in einen orangenen Schimmer. Das Wasser sieht aus wie blaue Seide, die Boote schaukeln leicht im Strom.

Es ist ein stimmungsvoller Anblick, eine Atmosphäre.

Ich ziehe den Riemen der Kamera von der Schulter und schaue durch den Sucher. Welcher Bildausschnitt fängt ein, was ich will? Bäume links, Boote leicht rechts, in der Mitte ein breiter Wasserstreifen? Oder doch lieber die Boote in der Mitte und die Zweige nur unscharf am Rand? Ich drehe am Focus, stelle scharf, teste das Licht und verschiedene Blickwinkel. Ich lege mich fest, fokussiere, stelle im Zoom die richtigen Werte ein. Wie ist die Belichtungszeit? Doch lieber die Kamera auf die Brüstung legen. Noch mal durch den Sucher gucken, scharfstellen, Zoom festlegen.

Und dann auf den Auslöser drücken.

Klick-Klick

Und den Film weiter spannen.

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Räume, Zeit, Bewegung

In dem Artikel, über meine Masterarbeit, kam in den Kommentaren ein kleiner Dialog über Räume mit einer anderen Bloggerin zustande, auf den ich mit diesem Beitrag nocheinmal antworten möchte. Es ist diesmal mehr eine Gedankensammlung, nichts fertig Durchdachtes. Aber vielleicht hat ja jemand auch noch ein paar Ideen, in welche Richtung man das Ganze weiter denken könnte… 🙂

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