Geld ist nicht die Hauptsache…

Ich suche einen Job. Aber eben nicht irgendeinen. Ich möchte etwas tun, das mich erfüllt, herausfordert und weiterbringt. Ich möchte einen Sinn sehen in dem was ich tue und meinen Weg weitergehen. Ich weiß, was ich will. Aber meine Vorstellung von Arbeit ist eine ganz andere, als die die mir in meiner Suche entgegenschlägt. Was ist Arbeit? Und warum arbeiten wir? Ich kann etwas tun, das mein Überleben sichert und Geld einbringt. Ich kann etwas tun, das mir Sinn gibt und mich erfüllt. Was ist wichtiger? Und wie passt beides zusammen?

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lassen

loslassen. einlassen. zurücklassen. dieses lassen geht mir nicht mehr aus dem kopf. ist es nicht seltsam, dass wir aktiv etwas nicht tun können? was passiert, wenn wir lassen? ich weiß es nicht und vielleicht ist es das. wenn wir lassen, dann tun wir etwas nicht. Wir handeln gegen unseren Impuls. wir lassen.

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Die Text-Gallerie zur Schreib-Lotterie ist da!

Es ist Frühling! Der Kirchbaum erfindet täglich 1000 neue Blüten, die Amsel schreibt neue Lieder und auch mir kribbelt die Kreativität unter den Fingernägeln. Wie sich herausgestellt hat ging es einigen von Euch ähnlich: 19 Menschen haben sich auf meinen Aufruf zur Schreib-Lotterie gemeldet! Die Idee: Jeder der möchte, schickt ein Bild ein und wirft es damit als Schreib-Los in den Topf. Die Bilder werden dann jeweils anderen Teilnehmer*innen zugelost. Dann war eine Woche Zeit zu dem Bild einen Text zu verfassen – ohne weitere Vorgaben. Das Ergebnis lest ihr nun hier in der Text Gallerie.

Ich habe leider keine gute Möglichkeit gefunden, die Text Gallerie für’s Handy gut zu formatieren. Am besten genießt ihr sie daher an einem etwas größeren Bildschirm oder Display.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. In jedem Bild und jedem Text findet sich ein einzigartiger Blick auf die Welt! Euch allen, und allen weiteren Lesern, viel Freude beim schmökern und entdecken.

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Die Schreib-Lotterie – sei dabei, denn jedes Los gewinnt!

Seit zwei Woche sitze ich nun zu Hause – wie vermutlich die meisten von Euch auch. Ich habe das große Glück, gemeinsam mit meinen tollen Mitbewohnern in selbstgewählter Quaratäne zu sitzen. Ich bin froh, in einer Wohnung zu wohnen, die groß genug ist das alle gleichzeitig laut Musik hören können, ohne das es jemanden stört und sogar über einen kleinen Garten zu verfügen. Uns geht’s gut. Wir hören zusammen Podcasts und feiern bei virtuellen Konzerten in Wollsocken ab. Wir kochen gemeinsam und wechseln uns mit dem Einkaufen ab. Kurz: Wir haben verdammtes Glück, die Welt vom Sofa aus retten zu können.

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An das unmögliche Glauben

Manchmal frage ich mich: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen dem, was ich mir vorstelle und dem was da ist?

Die Welt ist voller Wunder. Und dabei denke ich noch nicht mal an die sieben Weltwunder oder die Wunder der Natur. Ich will hier auch keine Märchen erzählen, auch wenn es im Folgenden um Feen und Zwerge geht, um Zauber und Magie. Ich will auch keine flabsigen Sprüche klopfen: „Das Leben ist ein Wunder blabla…“ Nein. ich bin wirklich überzeugt, dass die Welt voller Wunder ist. Die entscheidende Frage ist: Glaubst du auch daran? Glaubst du, an das Unmögliche?

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Vom Wünschen

Als Kind hatte ich die krude Vorstellung, dass meine Wünsche nur dann wahrwerden, wenn ich sie mir gerade nicht wünsche. Seltsame Kinderlogik. Ich verbrachte Abende vor dem einschlafen mit Nicht-wüschen – also möglichst aktiv zu vergessen, was ich mir eigentlich wünschte und eine neutrale Haltung dazu anzunehmen. Leider weiß ich nicht mehr, wie gut das so funktioniert hat 😀

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Kannst du akzeptieren wer Du bist?

Es war um 3.00 Uhr morgens. Auf einer WG Party. Im Hintergrund lief Musik, Menschen tanzen und singen mit. Wir standen auf dem Flur, nebeneinander, ein leeres Glas Wein, ein halb volles Bier. Wir waren so hineingeschlittert in dieses Gespräch, das vielleicht nur deshalb möglich war, weil wir uns schon aus einem ganz anderen, ernsteren Kontext gut kannten ohne die wichtigen Fragen jemals gestellt zu haben. Wir hatten über Emotionalität gesprochen, über unsere Hilflosigkeit gegenüber den großen Problemen der Zeit, über Aktionsimus und gerechtes Handeln. Und dann schwappten die mitgesungenen Takte eines Songs zu uns heraus:

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Singen ist mein Yoga

In den letzten Monaten habe ich einen Schatz wieder gefunden: Das Singen. Ich habe mir nach langer Pause wieder einen Chor gesucht, mir langsam das Repertoire angeignet und nun ist es langsam so weit: Ich singe wieder frei heraus, genieße es wie meine Stimme durch die Musik gleitet, mühelos einige Höhen nimmt und meinen Körper zum Klingen bringt. Dabei höre ich die anderen, die zwar etwas anderes singen, aber gemeinsam kommt dabei ein Klang zustande, der mich wirklich erfüllt.

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